Orientierung bei Autismus, ADHS und AuDHD

Verstehen, was gerade passiert. Ruhiger handeln können.

Beschreibe eine konkrete Situation aus dem Alltag. begleitet hilft dir, mögliche Zusammenhänge einzuordnen und entwickelt verständliche nächste Schritte für alle Beteiligten.

begleitetruhig, verständlich und situationsbezogen
„Beim Anziehen eskaliert es jeden Morgen. Was kann dahinterstecken?“
Wir betrachten zuerst, was beobachtbar ist. Danach prüfen wir mögliche Belastungen und überlegen, was heute und beim nächsten Mal helfen kann.
1Situation ohne Schuldzuweisung einordnen
2Bedürfnisse und mögliche Auslöser beachten
3Konkrete Schritte für alle Beteiligten planen
Geprüfte Wissensmodulekeine offene Internetsuche
Keine DiagnosenOrientierung mit klaren Grenzen
16 Sprachenfür Familien und Fachpersonen
Lesen oder hörenfreiwillige Vorlesefunktion
Besteht gerade akute Gefahr?
Dann zählt unmittelbare Sicherheit. Der Chat ist kein Notfalldienst.

Was brauchst du gerade?

Unterstützung, die zur Situation passt.

Du entscheidest, ob du zuerst eine Situation einordnen, mit jemandem sprechen oder dich mit anderen Eltern austauschen möchtest.

Situations-Begleiter

Beschreibe, was passiert ist. Du erhältst eine vorsichtige Einordnung, Vorschläge für jetzt und Ideen für das nächste Mal.

Peer-Begleitung

Ein persönliches Gespräch mit Doris. Auf Augenhöhe und aus langjähriger gelebter Erfahrung.

Eltern-Runde

Austauschen, zuhören und nicht allein sein. Kostenlos und für Familien in Vorarlberg offen.

So funktioniert es

Von der Überforderung zum nächsten machbaren Schritt.

1

Situation beschreiben

Schreibe in deinen eigenen Worten. Wähle vorher deine Rolle und deine Sprache.

2

Vorsichtig einordnen

begleitet trennt Beobachtungen, mögliche Erklärungen und fehlende Informationen.

3

Gemeinsam vorbereiten

Du erhältst Handlungsideen für die betroffene Person und alle relevanten Beteiligten.

Doris Pichler mit ihrer Familie
Doris Pichler
Gründerin von begleitet · Vorarlberg

Warum es begleitet gibt

Ich kenne die Fragen, die erst kommen, wenn die Tür schon wieder zu ist.

Ich bin Doris. Seit über 14 Jahren kenne ich den Alltag mit neurodivergenten Kindern nicht nur aus Gesprächen, sondern aus unserem eigenen Familienleben.

Bei meinem Sohn dauerte es sechs Jahre, bis frühkindlicher Autismus erkannt wurde. Bei meiner Tochter wurden ADHS und der Verdacht auf Autismus erst mit 14 Jahren sichtbar. Dazwischen lagen Wartezeiten, Behördenwege und unzählige Fragen, für die im entscheidenden Moment oft niemand erreichbar war.

Vor zehn Jahren habe ich mir versprochen: Für uns kann ich vieles nicht mehr rückgängig machen. Aber für die Familien, die nach uns kommen, kann ich etwas verändern.

Gelebte Erfahrung zeigt mir, welche Fragen im Alltag fehlen. Die geprüfte Wissensbasis begründet die Antworten.

Vertrauen durch Transparenz

Persönliche Erfahrung und Fachwissen haben unterschiedliche Aufgaben.

begleitet macht sichtbar, worauf eine Aussage beruht und wo die Grenzen der Unterstützung liegen.

Kuratiertes Wissen

Antworten entstehen aus freigegebenen Wissensmodulen mit dokumentierten Quellen und Evidenzstufen.

Klare Einordnung

Beobachtung, mögliche Erklärung und Handlungsvorschlag werden voneinander getrennt.

Verantwortungsvolle Grenzen

begleitet ersetzt keine Diagnose, Therapie, Rechtsberatung oder akute Krisenhilfe.

Datenschutz- und AI-Compliance-Partner: Paul Konecny begleitet das Projekt rechtlich. Gesundheitsbezogene Entscheidungen müssen weiterhin mit geeigneten Fachpersonen geklärt werden.

In welcher Sprache möchtest du schreiben?

Wähle die Sprache, in der du die App benutzen möchtest.

Eltern-Runde – Anmeldung

Such dir eine Zeit aus und melde dich an. Kostenlos, kein Vorwissen nötig.

Morgens
Mittwoch 9:00 Uhr · online
🌙
Abends
Dienstag 20:30 Uhr · online

Deine Angaben (Name, E-Mail, optional dein Anliegen) verwenden wir ausschließlich, um dich zur Eltern-Runde einzuladen – sie werden nicht weitergegeben. Verantwortlich: Doris Pichler, Projekt „begleitet“ (washatmeinkind.at). Fragen oder Löschung jederzeit an begleitet@washatmeinkind.at.

🎉

Schön, dass du dabei bist!

Wir haben deine Anmeldung erhalten. Du bekommst die Details rechtzeitig per E-Mail.

Peer-Begleitung – Termin anfragen

Persönliches Gespräch mit Doris, auf Augenhöhe. Schick deine Wunsch-Zeit – Doris meldet sich bei dir und bestätigt den Termin.

Vormittags
Mo–Fr zwischen 8 und 12 Uhr
🌞
Nachmittags
Mo–Fr zwischen 12 und 20 Uhr

Einzel-Session 69 € · Paket 199 € (3 Gespräche) · Bezahlung nach Bestätigung

Deine Angaben (Name, E-Mail, optional dein Anliegen) verwenden wir ausschließlich, um deine Termin-Anfrage zu bearbeiten – sie werden vertraulich behandelt und nicht weitergegeben. Verantwortlich: Doris Pichler, Projekt „begleitet“ (washatmeinkind.at). Fragen oder Löschung jederzeit an begleitet@washatmeinkind.at.

💬

Danke für deine Anfrage!

Doris meldet sich persönlich bei dir, um einen genauen Termin zu vereinbaren.

Akute Krise?

begleitet ist kein Notrufdienst. Nachrichten werden nicht ständig von Menschen überwacht.

Ist jemand unmittelbar in Gefahr?

Rufe sofort die Rettung oder Polizei. Warte nicht auf eine Antwort des Chats.

MEDIZINISCHER NOTFALL
144 – Rettung
Rund um die Uhr
SELBST- ODER FREMDGEFÄHRDUNG
133 – Polizei
Rund um die Uhr
EUROPÄISCHER NOTRUF
112
Kostenloser allgemeiner Notruf

Psychische Krise oder Suizidgedanken

TELEFONSEELSORGE
142
Rund um die Uhr · anonym · kostenlos

Für Kinder und Jugendliche

RAT AUF DRAHT
147
Rund um die Uhr · anonym · kostenlos

Psychiatrischer Notfall in Vorarlberg

LKH RANKWEIL · BEREITSCHAFTSDIENST
+43 5522 403-4630
Außerhalb der regulären Dienstzeiten
Weitere Kontakte für Kinder und Jugendliche

Reguläre Ambulanz und Vermittlung
Montag bis Freitag, 08:00–16:00 Uhr
Anmeldung erforderlich
+43 5522 403-0 anrufen

Sekretariat der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Montag bis Freitag, 07:30–11:30 Uhr und 13:00–15:00 Uhr
+43 5522 403-5100 anrufen

Bei unmittelbarer Gefahr nicht das Sekretariat anrufen, sondern 144 oder 133.

Gesundheitliche Fragen ohne unmittelbaren Notfall

GESUNDHEITSBERATUNG
1450
Nicht für unmittelbare Notfälle

Kontakte geprüft am 22.07.2026.

👨‍👩‍👧‍👦

Sofortmaßnahmen

Schwierige Situation gerade? Tippe auf eine Situation – du wirst Schritt für Schritt begleitet.

🌊
Meltdown zu Hause
Dein Kind ist gerade überwältigt
Tief durchatmen – du musst das jetzt nicht lösen, nur begleiten.
Reize reduzieren: Licht dimmen, Fernseher/Radio aus, laute Stimmen vermeiden.
Abstand geben – in der Nähe bleiben, aber keinen Körperkontakt aufzwingen.
Ruhig und leise sprechen – oder gar nicht. Stille ist okay.
Nicht erklären, nicht verhandeln, nicht drohen. Jetzt gerade ist das nicht möglich.
Warten, bis die Welle vorbei ist. Das dauert – und das ist normal.
Wenn dein Kind sich beruhigt hat: kurz da sein, nicht sofort reden.
🛒
Sensorische Überreizung im Supermarkt
Unterwegs, Kind dreht durch
Raus aus der Situation – sofort in Richtung Ausgang, Einkauf kann warten.
Draußen: frische Luft, ruhigerer Ort, Abstand von Lärm und Menschenmenge.
Knie dich auf Augenhöhe – das signalisiert Sicherheit, ohne Druck.
Nicht erklären, warum das „unnötig“ war. Dein Kind konnte nicht anders.
Kopfhörer oder Ohrenstöpsel, falls dabei – jetzt einsetzen.
Etwas Vertrautes anbieten: Lieblingsobjekt, bekannte Stimme, bekannte Melodie.
Wenn möglich: Einkauf auf später verschieben oder online erledigen.
🏫
Kind will nicht in die Schule
Morgenroutine eskaliert
Nicht kämpfen – Zwang eskaliert. Kurze Pause einlegen.
Fragen statt fordern: „Was fühlt sich heute schwer an?“ – ohne Druck auf Antwort.
Den Tag aufteilen: „Nur bis zur Pause“ kann weniger überwältigend klingen.
Lehrer:in kurz informieren – per Nachricht reicht. Kein Aufsatz nötig.
Wenn gar nichts geht: Ein Tag zu Hause ist keine Niederlage.
Dein Kind schützt sich. Das ist kein Trotz – das ist Überforderung.
🫁
Ich selbst bin am Limit
Wenn du kurz vor dem Ausrasten bist
Räumlich Abstand nehmen – kurz in einen anderen Raum gehen, Tür anlehnen.
4 Atemzüge: 4 Sek. ein, 4 Sek. halten, 6 Sek. aus. Einmal reicht schon.
Dir selbst sagen: „Ich bin erschöpft, nicht versagt.“
Kind ist sicher? Dann kurz wirklich raus – Balkon, Garten, Hausgang.
Jemanden anschreiben – auch nur: „Ich schaffe das gerade kaum.“ Das hilft.
Wenn es nicht besser wird: Krisenhotline anrufen – auch für dich als Elternteil.
🌙
Schlafprobleme / Nacht-Eskalation
Es ist mitten in der Nacht
Licht sehr gedimmt lassen oder rotes Nachtlicht – kein helles Deckenlicht.
Ruhige, monotone Stimme – kurze Sätze, langsam gesprochen.
Gewichtsdecke oder schwere Decke anbieten, falls vorhanden.
Bildschirme komplett weg – auch wenn es Widerstand gibt.
Kein Diskutieren über das Schlafen selbst – lieber ruhige Nähe.
Du darfst müde sein. Das hier ist wirklich erschöpfend.
🏢

Anlaufstellen in Vorarlberg

Feste Stellen, die dich längerfristig begleiten – in Ruhe, wenn der akute Moment vorbei ist.

pro mente Vorarlberg
05572 / 21274
Psychiatrische & psychosoziale Beratung
aks Sozialpsychiatrische Dienste
05574 / 202-4213
Kinder & Familien · Bürs
ifs Krisenberatung Vorarlberg
05574 / 461 00
Institut für Sozialdienste
🔒

Datenschutz

Deine Daten und die deines Kindes sind das Sensibelste, was du uns anvertraust. Hier erklären wir dir ehrlich, was damit passiert.

Wer ist verantwortlich?

Verantwortlich für diese Plattform ist Doris Pichler, Projekt begleitet (washatmeinkind.at). Bei Fragen oder wenn du möchtest, dass wir deine Daten löschen, schreib uns einfach an begleitet@washatmeinkind.at.

Was speichern wir – und was nicht?

Wenn du dich zur Eltern-Runde anmeldest oder eine Peer-Begleitung anfragst, speichern wir die Angaben, die du im Formular machst: deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, deine Wunsch-Zeit und (falls du magst) dein Anliegen. Diese Angaben brauchen wir nur, um dir die Einladung zu schicken oder deine Anfrage zu bearbeiten. Zugriff erhalten nur erforderliche Dienstleister beziehungsweise rechtliche Begleitung im notwendigen Umfang.

Die App legt deine Fragen an den KI-Begleiter nicht in einer eigenen Chat-Datenbank ab. Wenn du die Seite neu lädst, ist das Gespräch im Browser weg. Beim KI-Dienst kann abhängig von Tarif und Kontoeinstellungen eine technische Aufbewahrung stattfinden; Einzelheiten stehen in der vollständigen Datenschutzerklärung.

Wie funktioniert der KI-Begleiter?

Damit der Begleiter antworten kann, wird deine Frage an den KI-Dienst Mistral AI in Frankreich übermittelt. Die App selbst legt keinen Chatverlauf in einer eigenen Datenbank an. Eine technische Aufbewahrung durch Mistral richtet sich jedoch nach Vertrag, Tarif und den aktivierten Datenschutzoptionen. Trainingsnutzung wird deaktiviert; Zero Data Retention wird aktiviert, soweit der eingesetzte Tarif dies ermöglicht.

Wo liegen die Daten?

Die Plattform und die gespeicherten Anmelde-Angaben liegen auf einem Server in der EU (Hetzner, Deutschland). Die Chatfrage wird zusätzlich durch Mistral AI verarbeitet. Mögliche Unterauftragsverarbeiter und internationale Datenübermittlungen richten sich nach dem abgeschlossenen Mistral-Vertrag und der aktuellen Anbieter-Dokumentation.

Deine Rechte

Du kannst jederzeit erfahren, welche Daten wir über dich gespeichert haben, und du kannst verlangen, dass wir sie löschen oder berichtigen. Eine kurze E-Mail an begleitet@washatmeinkind.at genügt.

Datenschutz- und AI-Compliance-Partner:
Paul Konecny · rechtliche Begleitung von begleitet
office@lexone.at · www.lexone.at

Vollständige Datenschutzerklärung · Impressum · Partner

begleitet

Damit dir der KI-Begleiter helfen kann, wird deine Frage an Mistral AI in Frankreich übermittelt. Die App speichert keinen eigenen Chatverlauf; beim KI-Dienst gelten die vertraglichen Datenschutz- und Aufbewahrungseinstellungen. Bitte verwende keine Namen oder andere identifizierende Angaben. Mehr dazu in unserem Datenschutz.

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